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Kompetenzzentren

“Damit hundert Menschen ihren Körper bilden, ist es nötig, daß fünfzig Sport treiben. Damit fünfzig Menschen Sport treiben, ist es nötig, daß zwanzig sich spezialisieren. Damit sich zwanzig Menschen spezialisieren, ist es nötig, daß fünf zu überragenden Höchstleistungen fähig sind.”

 

— Pierre Baron de Coubertin / Begründer der modernen Olympischen Bewegung —

Sportmedizin

Die Altius Swiss Sportmed Center AG ist spezialisiert auf die modernste Behandlung von Sportverletzungen, insbesondere bei Leistungs- und Spitzensportlern. Die hoch qualifizierten Mitarbeiter und eine auserlesene Infrastruktur bilden zusammen mit dem familiären Ambiente ein optimales Grundgerüst zur Diagnostik und vollständigen Behandlung des sportlichen Klientels. Der Athlet und sein Umfeld stehen dabei im Zentrum. Die kurzen Kommunikationswege und ein umfassendes gesamtschweizerisches und internationales Netzwerk gewährleisten auch bei äußerst komplizierten und komplexen Fällen die Behandlung durch ausgewiesene Spezialisten mit sportmedizinischem Background. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und Funktionalität der Athleten wieder vollständig herzustellen und zu optimieren. Dabei kommen auch aktuelle und präzise Methoden der Leistungsdiagnostik zur Anwendung, welche laufend den Erfolg und die Qualität der konservativen und operativen Therapie und der Trainingsprogramme überwachen. Somit kann eine sichere Rückkehr zur sportspezifischen Belastung und Höchstleistung weitestgehend garantiert werden.

Kniezentrum

Das Knie, insbesondere die Bänder, welche die Gelenke festigen und sichern, werden bei extremen aber auch alltäglichen Belastungen, stark beansprucht. Dies kann zu verschiedenen Knieverletzungen führen. Häufig kommt es dabei auch zu Knorpel- und Meniskusverletzungen. Für solche Probleme bieten wir die ganze Bandbreite der konservativen (nicht-operativ), arthroskopischen sowie offenen Behandlungen an. Unser Spezialgebiet ist dabei Wiederherstellung der komplexen Funktion, wie z.B. durch Ersatz und Rekonstruktion des vorderen und hinteren Kreuzbandes, Stabilisierungsoperationen oder Knorpelrekonstruktionen.

Knorpelzentrum

Der hyaline Knorpel ist eines der wichtigsten Gewebe im Gelenk. Er erlaubt das Gleiten und die Stossdämpfung im Gelenk.

Die Ursachen für die Schädigung des Gelenkknorpels können vielfältig sein. Grundsätzlich können sie durch Unfall oder Verschleiss entstehen. Gerade nach einem grossflächigen Verlust des Meniskus ist der Knorpel des Kniegelenks deutlich erhöhtem Druck ausgesetzt, was das Risiko einer frühzeitigen Schädigung erhöht. Ebenso führt eine ungünstige Beinachse zu erhöhten Belastungen.

Im Falle eines symptomatischen Knorpelschadens muss entschieden werden, ob eine konservative Behandlung (ohne Operation) oder eine Operation sinnvoll ist.Es stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung, welche in Abhängigkeit von der Schädigung zum Einsatz kommen können.

Für die genaue Beurteilung und Festlegung des individuell geeigneten Verfahrens bedarf es einer differenzierten klinischen und radiologischen Diagnostik sowie einer ausführlichen Beratung des Patienten.

 

Konservative Therapie:
Grundlage dieser Therapieform ist neben der Physiotherapie zur Mobilisation des Gelenkes ein funktionelles Training, welches im Falle von vorliegenden Dysbalancen der Muskulatur mit daraus resultierenden Fehl-/ Mehrbelastungen im betroffenen Gelenkanteil durchzuführen ist. Fussfehlstellungen sind ggf. durch Einlagenversorgung zu beheben.

Eine ausgewogene Ernährung kann u.a. die begleitende Entzündungsreaktion im Gelenk zu verbessern. Sinnvoll ist die regelmässige Verwendung von Kaltwasserfischen (Omega 3- Fettsäuren), fettarmen Milchprodukten und calciumreichen Speisen. Lauch, Zwiebeln und Knoblauch haben eine nachweislich knorpelschützende Wirkung.

Chondroitin- und Glucosaminsulfat:
Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass die regelmässige Einnahme der Reduktion des Gelenkknorpels entgegenwirken kann und eine weitere Ausdünnung signifikant verlangsamt.

Hyaluronsäure:
Hyaluronsäure ist ein Bestandteil der natürlichen Gelenkschmiere und dient der Ernährung des Knorpels. Sie kann zusätzlich in das geschädigte Gelenk appliziert werden, um die Ernährung des Knorpels zu verbessern.

Plättchenreiches Plasma (PRP)/ körpereigene Wachstumsfaktoren:
PRP steht für platelet-riched-plasma. Bei diesem Verfahren werden der Patientin/ dem Patienten etwas Blut entnommen, zentrifugiert und das gewonnen Plasma ins Gelenk appliziert. In dem Plasma finden sich vermehrt Wachstumsfaktoren, die aus den bei der Zentrifugation fraktioniert platzenden Blutplättchen stammen.

 

Operative Therapie:
Sollte die konservative Behandlung nicht zu einem ausreichenden Erfolg geführt haben oder muss ein Knorpelschaden primär operativ behandelt werden, kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung. Welche Operation die geeignetste ist, hängt von der Grösse und Art des Defektes sowie von der Lokalisation ab. Zudem müssen negativ beeinflussende Faktoren (Begleitpathologien) mitunter mittherapiert werden (Beinachsveränderungen, Fehllauf der Kniescheibe, Instabilitäten des Bandapparates etc.). Welches Verfahren final zur Anwendung kommt, entscheidet sich mitunter erst während der Operation, nachdem der Knorpelschaden mittels Arthroskopie visuell beurteilt wurde.

Mikrofrakturierung:
Dieses ist das einfachste Verfahren der operativen Knorpelbehandlung. Dabei werden kleine Bohrlöcher in den im Knorpeldefekt freiliegenden Knochen gebohrt. Dabei tritt Blut aus dem Knochenmark aus. Die darin befindlichen Stammzellen führen zu einer Auffüllung des Defektes mit einem Faserknorpel. Geeignet ist dieses Verfahren für kleine bis zum Knochen reichende (IV°) Defekte.

AMIC (Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese):
Grundlage dieses Verfahrens ist ebenfalls die o.g. Mikrofrakturierung. Zusätzlich wird auf den Defekt ein an die Grösse angepasstes Vlies gelegt, welches entweder eingeklebt oder eingenäht werden kann. Alternativ kann ein Gel verwendet werden, welches insbesondere bei schlecht zugänglichen Lokalisationen von Vorteil ist. Die AMIC wird zumeist als offene oder klein-offene (mini-open) Operation durchgeführt. Ziel ist auch hier die Ausbildung eines Faserknorpels im Defekt. Geeignet sind mittelgrosse Defekte.

Knorpeltransplantation/ ACT (Autologe Chondrozytentransplantation):
Dieses Verfahren ist das hochwertigste Knorpelersatzverfahren, was zur Verfügung steht. Der Gesetzgeber verlangt eine spezielle Zertifizierung für die anwendenden Ärzte. Diese ist in unserem Zentrum vorhanden (Dr. Ott, Dr. Beck).

Für die ACT sind zwei Operationen erforderlich. In einer ersten Spieglung des Gelenkes (Arthroskopie) werden aus einer nicht belasteten Stelle des Gelenkes kleine Knorpel-Knochen-Zylinder entnommen. Die gewonnenen Knorpelzellen werden dann für 4 Wochen angezüchtet und anschliessend in einer zweiten offenen Operation in den Knorpeldefekt eingesetzt. Ziel ist die Defektauffüllung mit einem überwiegend hyalinen (echten) Knorpel. Geeignet ist dieses Verfahren bei grossen Knorpeldefekten.

Aktuell werden die noch relativ hohen Kosten für dieses Verfahren zumeist nur von den Unfallversicherern nach Kostengutsprache übernommen. Bei den anderen Krankenkassen bedarf es einer Einzelfallprüfung/ -entscheidung.

Transplantation von Knorpel-Knochen-Zylindern/ OATS (Osteochondral Autograft Transfer System):
Hierbei wird ein Knorpel-Knochen-Zylinder aus einer nicht belasteten Stelle des Gelenkes entnommen und in den Defekt eingesetzt. Im Defekt findet sich daher auch wieder ein hyaliner Knorpel. Geeignet ist dieses Verfahren für kleinere Knorpel-Knochen-Defekte. Die früher durchgeführte Mosaikplastik (Transplantation von mehreren Zylindern) wird heute wegen der zur Verfügung stehenden moderneren Verfahren (s.o.), die bessere Resultate liefern, kaum noch angewendet.

Sehnenzentrum Schweiz (SZS) ®

Die Sehnen sind die Verbindung zwischen Muskel und Knochen und dienen der Kräfteübertragung. Ist die Sehne entzündet oder gerissen, kann sie die Aufgabe der Kraftübertragung nicht mehr erfüllen und es erfolgt meist eine Funktionseinschränkung.

Sehnen finden sich im ganzen Körper. Unsere Schwerpunkte sind die Achillessehne, die Sehnen um das Knie (Patellarsehne und Quadricepssehne), die Sehnen um die Schulter (Rotatorenmanschette, lange Bizepssehne) sowie um den Ellenbogen (Trizepssehne und Bizepssehne). Wir können die für Sie optimale Therapie aus einer Vielzahl von Therapien auswählen. Von physiotherapeutischem Training (Exzentrisches Training) über Stosswellentherapie bis hin zu komplexen Rekonstruktionen der Sehne stehen Ihnen die besten Therapien zur Verfügung.

Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie der ALTIUS, unterstützt Sie dabei, die Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer für Ihre gewünschte sportliche oder alltägliche Aktivität zu fördern und zu verbessern. Ob nach Sportverletzungen oder Bagatelltraumen, wir begleiten Sie professionell und kompetent, damit Sie Ihre volle Leistungsfähigkeit für den Alltag, den Breiten- oder Spitzensport wiedererlangen und erhalten können.

Unsere moderne Sportphysiotherapie zeichnet sich aus, durch eine ausgezeichnete Infrastruktur mit den neusten sportspezifischen Tools, Ausdauer- und Kraftgeräten. Die hellen, freundlichen Räumlichkeiten bieten Ihnen einen Ort, an welchem Sie sich wohlfühlen. Sie werden begleitet durch professionelle SportphysiotherapeutInnen. Wir arbeiten interdisziplinär und pflegen engen Kontakt zu unseren Sportärzten, der Leistungsdiagnostik bzw. Biomechanik sowie der Osteopathie. Für Ihre Gesundheit ziehen wir alle am gleichen Strick und nutzen unsere hausinternen wie auch externen Möglichkeiten und Netzwerke.

In der Sportphysiotherapie der ALTIUS legen wir auch einen besonderen Wert auf die sportartspezifische Reintegration. Die Grundlage dafür bilden vor allem intensive, systematisch angewandte, aktive Therapiemassnahmen (Indoor sowie Outdoor) nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Als Ergänzung zur aktiven sportartspezifischen Integration, verfügen wir über zahlreiche Möglichkeiten von passiven Therapiemassnahmen. Nebst vielseitig manuell ausgebildeten SportphysiotherapeutInnen (Manual-Therapie, Triggerpunkt-Therapie, Dry Needling, Taping etc.) bieten wir auch Stosswellen-, Elektro-, Kälte- und Wärmetherapie an.

Als engagierte SportphysiotherapeutInnen bilden wir uns regelmässig fachorientiert weiter, sind in diversen Sportvereinen tätig, beraten Trainer und Athleten, managen Kurse und Ausbildungen, unterrichten an Schulen oder in Fitnesscentern und erarbeiten Trainingspläne zur optimalen Kontrolle der Rehabilitation. Wir sind besorgt um das Einhalten der hohen sportphysiotherapeutischen Standards und stehen in regelmässigen Austausch mit unseren Partnern in der Sportmedizin und den Fachverbänden.

Prävention und Leistungsdiagnostik

Leistungsdiagnostik

Leistungsdiagnostische Tests sind wichtige Bestandteile für eine effektive Rehabilitation und eine gezielte Trainingsplanung. Mittels hochmodernen und präzisen Messmethoden ermöglichen wir Ihnen eine objektive Analyse Ihres Trainingzustandes sowie Ihrer Leistungsfähigkeit und unterstützten Sie gerne bei der Optimierung Ihres Trainings. Unser Angebot richtet sich sowohl an BreitensportlerInnen sowie an ambitionierte SpitzensportlerInnen. Wir bieten in unserem Zentrum folgende Tests an:

Ausdauertests

  • Laktatstufentests: Mit einem Laktatstufentest auf dem Laufband oder auf dem Veloergometer wird Ihr aktueller Ausdauertrainingszustand ermittelt, um in einem weiteren Schritt mit Ihnen ein zielgerichtetes Training gestalten zu können.
  • Belastungs-EKG: Während eines Belastungs-EKGs wird das die Herzleistung unter körperlicher Belastung aufgezeichnet. Damit ermitteln wir die Leistungsfähigkeit des Herzens und mögliche Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Krafttests

  • Isokinetische Kraftmessungen: Mit dem „Biodex System 4 pro“ wird die erzeugte Kraft einer bestimmten Muskelgruppen der oberen sowie der unteren Extremität gemessen. So können Seitendifferenz sowie Dysbalancen ermittelt werden.
  • Sprungkrafttests: In vielen Sportarten ist die Schnellkraft ein leistungsbestimmender Faktor. Anhand der Sprünge auf der Kraftmessplatte bestimmen wir Ihren aktuellen Leistungszustand und erstellen Ihren Trainingsplan.

Biomechanik

Das Ziel der Biomechanik ist es, die Ursachen von Beschwerden am Bewegungsapparat zu finden. Mit unserem Fachwissen analysieren wir unter Anspruchnahme hochmodernen technischen Hilfsmitteln Ihre Bewegungen und Muskelaktivitäten und beurteilen die Belastungen, die auf den Bewegungsapparat wirken.

Um Verletzungen vorzubeugen, ist eine optimale Zusammenarbeit der involvierten Körperstrukturen zentral. Fehlstellungen im Körperbau können zu Dysbalancen und Schmerzen führen. Unser Experte von NUMO Systems (http://numo.ch/) – Laurent Hoffmann – ist darauf spezialisiert, das Gangbild mit Hilfe von verschiedenster Techniken zu optimieren indem diese Bewegungsfehler erkannt und behoben werden. Mit den modernsten Geräten können wir die Belastungsachse der Gelenke oder der Körpersegmente sowie die Druckverteilung des Fusses optimal darstellen.

In unserer Biomechank bieten wir folgende Tests an:

  • Gang- und Laufanalyse auf dem Laufband
  • Videoanalyse auf dem Laufband zur Beurteilung des dynamischen Abrollverhaltens und der mechanischen Kraftübertragung beim Laufen
  • Statische Beurteilung der Füsse, Knie, Hüft- und Wirbelsäulenachsen auf dem Spiegeltisch
  • Messung der statischen und dynamischen Druckverteilung mittel RSscan Footscan®
  • Einlagenversorgung
  • Alltag- und Laufschuhberatung
  • Stabilometrie (posturale Kontrolle)

Für eine optimale Vorbereitung beachten Sie bitte das Infoblatt (Infoblatt Testvorbereitung).

Schulter- und Ellenbogen

Die Aufgabe der Schulter und des Ellenbogens besteht hauptsächlich darin, die Hand im Raum zu bewegen. Ist eines dieser beiden Gelenke durch einen Unfall oder eine Krankheit lädiert, so kommt es meist zu einer erheblichen Einschränkung im Alltag. Für die Therapie von Schulter- und Ellenbogenproblemen stehen verschiedene Behandlungen zur Verfügung. Neben den klassischen Therapieverfahren liegt der Schwerpunkt im Bereich der (ultraschallgesteuerten) Injektionstherapie. Hier kommen wiederum verschiedene Substanzen zum Einsatz, die abhängig von den Beschwerden eingesetzt werden (u.a. Arnica, körpereigene Wachstumsfaktoren (PRP) und Hyaluronsäure).

Sollte die konservative Therapie nicht möglich sein oder nicht zum gewünschten Erfolg führen, können verschiedene Eingriffe im Rahmen einer Schlüsselloch-Operation (Arthroskopie) durchgeführt werden.